Stand der Umsiedlung von den Carterets

Ursula Rakova berichtet über den aktuellen Stand in Tinputz, dem von Tulele Peisa für die Umsiedlung organisierten Gelände auf Bougainville: “Wir haben dort inzwischen zwei permanten Häuser, vier weitere sind im Bau.” Noch einmal vier weitere sollen bis März nächsten Jahres entstehen, ist sie optimistisch.” Pflanzen für den Eigenbedarf der umgesiedelten Carteret-Bewohner sowie zum Verkauf wüchsen gut.

“Ich bin begeistert über die Fortschritte”, schreibt Ursula – obwohl es mit der Regierung von Bougainville nach wie vor Unstimmigkeiten über die Umsiedlung gebe. Bougainvilles Präsident John Momis hat allerdings inzwischen nicht nur die Carteret-Inseln persönlich besucht, sondern danach auch laut Post Courier öffentlich Fortschritte versprochen.

News on the relocation from Tulele Peisa and the government

“We have 2 locally built houses on site, 2 permanent houses, 4 more permanent houses going up and 4 more to be built this year or early next year. We hope to get the houses fully completed by March 2012. Gardens and cash crops growing more steady each day. I am quite excited by the progress we’re making”, writes Ursula Rakova.

Yet she is still dissatisfied concerning the Bougainville procince’s support for Tulele Peisa relocation efforts. Bougainville’s president John Momis, however, has recently toured the atolls and publicly promised to speed up relocation plans, according to the Post Courier.

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Internet-meets-Radio-Kampagne: Klimawandel in Afrika

Die Kampagne “Radio Wave” möchte auf Probleme durch den Klimawandel in Afrika aufmerksam machen. Ein Benefiz-Song von Talib Kweli, Zap Mama und afrikanischen Musikern soll helfen, Aufmerksamkeit bei Radio-Stationen zu gewinnen. Dafür sucht die Kampagne noch freiwillige Mitstreiter, die ihre Lieblingssender auf den Song, das Thema und die Kampagne aufmerksam machen.

“People Power” (radio version) by 350RadioWaves. Uploaded with Gobbler

Radio Wave is a internationl grassroots campain to raise awareness for the problems facing Africa due to climate changes. It is looking vor volunteers pointing their local radio stations to the issue and the campaign song by Talib Kweli, Zap Mama and other musicians.

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Kein Regen – kein Trinkwasser auf den Carteret-Inseln

Auf Tuvalu wird bis Januar mit Wasserknappheit gerechnet, Radio New Zealand berichtet vor kurzem auch von einem starken Wassermangel auf den Atollen vor Bougainville – dazu gehören die Carteret-Inseln.

“Wenn es eins gibt, über das ihr euch keine Gedanken machen müsst, dann ist das Trinkwasser.” So oder so ähnlich hörten wir es kurz nach unserer Ankunft auf den Carteret-Inseln. Selbst angebaute Lebensmittel sind knapp, Händler oder Hilfslieferungen kommen nur selten. Elektrizität gibt es natürlich nicht, Benzin ist eine Kostbarkeit, um die Außenbordmotoren und noch selteneren Generatoren anzutreiben, selbst unser Iridium-Handy hatte Empfangsprobleme.

Aber das Trinkwasser kommt von oben. Der Regen wird in großen Metalltanks gesammelt, die jeweils ein paar Familien versorgen. Auf Han gibt es relativ viele dieser Tanks, auf den kleineren Inseln weniger.
Wassertank auf Han, im Hintergrund die Schule
Aber wenn der Regen ausbleibt? Nach etwa zehn Tagen auf der Insel merkten wir, wie das Wasser knapper wurde. Das Leben auf der Insel erlahmte, weil Kräfte fehlten. Die Schultage wurden halbiert, um die Kinder nicht zu überfordern. Auch pralle Strahl unseres privilegiert genutzten Wassertankes neben der Schule wurde deutlich schwächer. Kurze Regenschauer brachten Atempausen, aber füllten die Tanks kaum. Auch wir bemühten uns, trotz des Tropenklimas möglichst wenig zu trinken. “Wie erkennt man ein dehydrierendes Kind?” frage ich mich in meinem Notizbuch.

Glücklicherweise scheint der aktuelle Wassermangel die Carteret-Inseln derzeit nicht zu betreffen: “Im Moment gibt es auf den Carterets viel Regen”, schreibt uns Ursula Rakova. “Allerdings wird das Essen wieder einmal knapp.”

No rain – no fresh water

Rain is about the only source for drinking water on the Carteret Islands. There are big tanks for collecting and storing rain water in each village, each supplying a number of families. “If there one thing you don’t have to worry about, it’s fresh water”, we were told when visiting the islands. As it turned out, water can run short, if for weeks there just isn’t any new rain to refill the tanks . Life turns low then on the Carterets, school days are cut in half because children just can’t hold trough a whole day if they are not getting enought water.

There have been recent reports about a shortage of water on Bougainville and the outer islands. However, the Carteret Islands are not affected right now, as we hear from Ursula Rakova: “At this moment the Carterets are actually having lots of rain but as usual the food is running short again.”

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Behörden melden: Umsiedlung rückt näher

Einem Bericht von Radio New Zealand zufolge gibt es Fortschritte bei den Gesprächen zwischen der Regierung von Bougainville und den Ältesten der Carteret-Inseln über eine mögliche Umsiedlung. Frank Leslie, Chef der regionalen Katastrophenhilfe, wird von dem Sender zitiert, die Verhandlungen seien in der finalen Phase. Ende Oktober werde eine Vor-Vereinbarung unterzeichnet. Die Regierung (unklar, ob von Bougainville oder Gesamt-Papua-Neuguinea) stelle dafür zwei Millionen (Kina) zur Verfügung (umgerechnet wären das 650.000 Euro). Offenbar geht es aber nicht nur um die Carterets, sondern auch um Nachbaratolle wie die Morlock- und Nissan-Inseln.

Auf den Atollen herrscht dem Bericht zufolge derzeit weiterhin ein starke Dürre.

According zu Radio New Zealand, there has been some progress in talks between the elders of the Carteret islands and goverment official about a relocation program. “There are final negotiations to the issue. By the end of next month they’ll be signing a memorandum of agreement and then after that the MOU. So we can get these people from the atolls to resettle at this particular site. The Government has put aside two millon to cater for this resettlement programme.”, Frank Leslie, Regional Coordinator for Disaster Relief, is cited.

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SPIEGEL online Titelgeschichte :

“Satelliten haben das verschwundene Wasser in Australien und Südamerika aufgespürt.”
Aktuell…

 

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