Schwieriger Kontakt zu den Carterets

Die Informationen von den Carteret-Inseln kommen nur spärlich. Das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Zeitzonen. Auch wenn uns bei der Landung auf dem Flugfeld der Provinzhauptstadt Buka neben einer verrosteten Flugabwehrkanone aus dem Bürgerkrieg als erstes ein Handy-Plakat begrüßte

Handy-Plakat und Luftabwehrgeschütz am Rand des Rollfelds

Flughafen Buka

Funkgerät im Gemeindehaus (Foto: Mirko Dreiling)

Funkgerät im Gemeindehaus

Ein Handynetz gibt es auf den Inseln natürlich nicht, auch unsere Satellitentelefon funktionierte erst, wenn wir einige Schritte ins Meer hinauswateten. Auf dem Atoll gibt es bis keine elektrischen Strom, nur wenige, wohlhabende Bewohner verfügen über eine Autobatterie.

Die einzige direkte Kommunikationsverbindung zu den Inseln ist per Funk. Das Funkgerät steht dem Ältestenrat für den Kontakt zu den Behörden in Buka zur Verfügung – nicht für Privatgespräche oder Kontakte mit internationalen Journalisten.

Auch auf dem Festland ist das Handynetz alles andere als perfekt. In Buka, wo sich das Büro von Tulele Peisa, der Organisation von Ursula Rakova befindet, fällt der Strom immer wieder stundenweise aus und lähmt so auch die E-Mail-Kommunikation.

Die direkte Kontaktpflege fällt also nicht einfach. Nicht nur deshalb veröffentlichen wir hier auch Hinweise auf Neuigkeiten von den Carteret-Inseln aus anderen Medien – auch wenn uns nach dem Besuch der Inseln darin häufiger Wiederholungen und Unstimmigkeiten auffallen.

  • Twitter
  • Facebook
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • Netvibes
  • RSS

No related posts.

Dieser Beitrag wurde unter Carterets, News veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>